Der Forex Markt

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Die Null-Zins-Politik der Banken macht die Sparguthaben untragbar, da sie durch die Inflation nur an Wert verlieren. Viele Anleger sind auf der Suche nach neuen Möglichkeiten ihr Geld ertragreich anzulegen. Der Forex Markt ist eine lukrative Alternative, um selbst mit kleinen Summen erfolgreich zu arbeiten. Dafür sind aber einige Vorkenntnisse erforderlich. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die Grundlagen des Forex Markts.

 

Die Basis – Angebot und Nachfrage

Der Forex Markt funktioniert nach einem einfachen volkswirtschaftlichen Prinzip – dem Angebot und der Nachfrage. Diese Wechselbeziehung bestimmt nicht nur den Preis von den einzelnen Devisenkursen. Es bestimmt den Preis von allen Waren, die auf einem Markt angeboten werden.

Ist das Angebot höher als die Nachfrage fällt der Preis und wenn die Nachfrage höher ist als das Angebot, dann steigt der Preis. Das ist die Grundlage für jeden Trader, die äußerst wichtig ist, um den Markt zu verstehen. Weltweit arbeiten alle Börsen täglich nach dem gleichen Prinzip.

Das gleiche gilt für den Forex Markt, bei dem die Preise für die einzelnen Währungen in Millisekunden neu bestimmt werden. Das Handelsvolumen bestimmt den Preis, bei dem die großen Händler, wie zum Beispiel nationale Banken, den Wert der eigenen und anderer Währungen beeinflussen. Kleine Händler spielen dabei fast keine Rolle.

 

Den Wert bestimmen die Großen!

Im Ozean des Forex Markts schwimmen viele Fische. Die Großen verursachen große Wellen und die kleinen Fischen lassen sich von ihnen treiben. Die großen Fische sind die Banken, die die Währungen ausgeben und die multinationalen Unternehmen, die mit den Währungsschwankungen arbeiten. Sie schaffen es den Wert von Währungen in Schwankungen zu bringen, mit denen sie und die kleinen Fische Geld verdienen können.

Sie haben direkten Zugriff auf den Forex-Interbanken Markt, während die kleinen über Broker ihre Transaktionen machen müssen. Natürlich versuchen die kleinen Händler immer grösser zu werden, um eines Tages zu den Großen zu gehören. Dazu nutzen sie natürlich auch die Investitionstipps, die die Großen von Zeit zu Zeit abgeben.

Wer macht die größten Wellen im Ozean des Forex Markt?

Es ist nur logisch, das die großen Händler im Markt auch die größten Kursschwankungen verursachen. Zentralbanken und ganze Staaten verfolgen ihre Ziele und diese können sie mit verschiedenen Maßnahmen durchsetzen.

Zum einen können sie die Leitzinsen festlegen, mit denen sich die Banken Geld leihen können. Dadurch wird die Kaufkraft und die Geldmenge der Währung beeinflusst, die einen direkten Einfluss auf den Wert der Währung hat.

Die wichtigsten Zentralbanken sind:

• Die Europäische Zentralbank – Euro
• Die Federal Reserve Bank – USD
• Die Bank of England – Britische Pfund
• Die Bank of Japan – Yen

Diese vier Währungen sind die Wichtigsten auf dem Forex Markt, die für viele andere Werte als Referenz gelten. So wird unter anderem Rohöl zum Beispiel immer noch in USD gehandelt.

Die Zentralbanken können also mit dem Leitzins direkt das Angebot und die Nachfrage einer Währung beeinflussen. Ihn zu ändern, hat aber sehr weitreichende Folgen. Sie kann die heimische Kaufkraft stärken, aber auch die internationale Kaufkraft vermindern.

Achten Sie also beim Handel mit Währungen immer auf den Leitzins der Währungen, da eine Änderung den Markt stark beeinflussen kann.

 

 

Bild: Depositphotos.com/SergeyP