Technologiemetalle werden dabei helfen, die Welt zu retten

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Aus CO2 wird bei Raumtemperatur Kohle und Sauerstoff

CO2-Emissionen, vor allem aus Kraftwerken, gelten als Treiber für den Klimawandel. Mittlerweile gibt es viele Techniken, das CO2 abzuscheiden. Aber wohin mit dem Gas? Extrem umstritten ist die Lösung CO2 einfach tief in der Erde zu verpressen. Alles mit der Hoffnung verbunden, dass sich damit die Zunahme von Kohlendioxid in der Atmosphäre bremsen und vielleicht gar wieder reduzieren lässt. Aber die unterirdische Einlagerung ist hochumstritten, denn es ist nicht sicher, ob die Lagerstätten langfristig dicht bleiben, ob Gas diffus austreten kann, oder ob die Verschlüsse der Bohrlöcher angegriffen werden. Wenn es zu einer Eruption in größeren Mengen kommt, wären Menschen und andere Lebewesen gefährdet. Ferner kann bei Salinen Aquiferen das vom CO2 verdrängte Salzwasser in höhere Gesteinsschichten aufsteigen, ins Grundwasser gelangen, es verunreinigen und versalzen.

CO2-Abscheidung mittels Elektrokatalyse

Der Klimawandel ist die Herausforderung unserer Zeit. Forscher, diesmal aus Japan, haben Ende November 2018 ein Verfahren entwickelt, den in Kohlenstoffdioxid gebundenen Kohlenstoff mithilfe eines elektrokatalystischen Systems abzuscheiden. Der entwickelte Katalysator nutzt das Metall Rhenium. Dieser Katalysator ist in der Lage, niedrig konzentriertes CO2 hoch selektiv und sicher zu reduzieren.

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Sachwert Magazin Cover 04/2019

Bildquelle: Depositphotos.com/Antoine2K