Immobilien als Geldanlage – lohnt sich das?

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In Zeiten des Niedrigzinses macht Sparen per se wenig Sinn. Obwohl die Deutschen weiterhin fleißig Rücklagen bilden und ihr Geld auf Spar- und Tagesgeldkonten einzahlen, machen sie schlussendlich Minus. Denn: Durch Inflation und Niedrigzins verliert der durchschnittliche Anleger täglich an Kapital. Das Handelsblatt berichtet sogar über einen Wertverlust, der auf das Jahr hochgerechnet gut 28 Milliarden Euro beträgt.

 

Voraussetzungen für Kauf sind günstig wie nie

Der Erwerb einer Mietimmobilie verspricht besonders satte Gewinne. Doch auch hier lauern Fallstricke – besonders neue Investoren, die wenig Erfahrungen haben, aber die günstige Zinspolitik ausnutzen wollen, verkalkulieren sich schnell. Wie bei jeder Entscheidung für eine Immobilie müssen viele Erkundigungen eingeholt und Überlegungen getroffen werden, bevor es zum Kauf kommt.

 

Attraktive Lage bedeutet Mietsteigerung

So ungern Städter das auch hören, doch dieser Fakt ist längst Realität. Je begehrter die Lage, desto schneller und höher steigen auch die Mieten. Für Mietobjekte in angesagten Gegenden wie der Berliner Innenstadt konnten Mietpreissteigerungen selbst durch die Mietpreisbremse nur marginal gestoppt werden. Langfristig sind also gerade Objekte in In-Vierteln eine sehr lohnende Investition.

 

Städte boomen – vor allem durch Firmenzuzug

Beim Kauf einer Immobilie ist es immer wichtig, einzukalkulieren, wie sich die Mietpreise in der Umgebung entwickeln werden. Gerade in Städten siedeln sich immer mehr Firmen, vor allem Start-Ups, an, die urbane internationale Mitarbeiter einstellen möchten. Daher lohnen sich nicht nur Investitionen im Stadtzentrum, sondern auch im Umland der Metropolen. Städte wie Berlin, Hamburg und München wachsen und dehnen sich und auch ihre Infrastruktur immer weiter aus. Wer heute in noch relativ günstigen Lagen Immobilien erwirbt, kann langfristig hohe Renditen erwirtschaften.

 

Gewinne wirft längst nicht jede Immobilie ab

Einfamilienhäuser oder eine einzelne Mietwohnung eignen sich nicht besonders gut als Kapitalanlage. Oft werden sie falsch kalkuliert, so dass die Mieteinnahmen nicht über die Inflationsgrenze von 2% kommen – 8 % aller Immobilieninvestitionen sind laut immoanleger.de sogar ein Verlustgeschäft. Daher sollte über die Investition einer höheren Summe nachgedacht werden: Mietshäuser und Mehrfamilienhäuser versprechen eine deutlich bessere Rendite.

 

Renditekiller ausfindig machen

Vor allem deshalb, weil laufende Kosten falsch einberechnet werden, verlieren kleinere Investoren, die eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus vermieten, ihren Gewinn. So müssen Nebenkosten und Renovierungsarbeiten unbedingt mit einbezogen werden. Diese halten sich besonders bei Neubauten im überschaubaren Rahmen. Daher sollten beim Kauf einer Immobilie auch Bauunternehmen in Berlin in die Überlegung mit einbezogen werden – sehr oft lohnt sich ein Neubau langfristig mehr.

 

Neubau für optimale Rendite

Ein Neubau verspricht wegen der nicht verwohnten Räumlichkeiten gleich mehrere Vorteile. Da ein solches Objekt begehrt ist, kann von einem sehr geringen Leerstand ausgegangen werden. Außerdem fallen Reparaturkosten sowie Kosten zur Nachrüstung minimal aus. Zudem muss der Käufer keine unliebsamen Überraschungen erwarten und kann moderne Vorkehrungen treffen, um den Verfall des Objektes so gut wie möglich einzudämmen.

 

Bild:  alexraths/depositphotos.com