Gold-Rallye: Mitte Mai fällt der Startschuss

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Von Claus Vogt

Die Goldprofis sind bullish

Einen Wendepunkt benennen, ist zugegeben provokant, dennoch könnte die Prognose wahr werden, denn mein Modell signalisiert das Ende der aktuellen Korrekturphase bei Gold ungefähr für Mitte Mai.

Darauf bereite ich Sie bereits seit Ende Februar vor. Dabei habe ich keinen Zweifel daran gelassen, dass es sich seither nur um eine belanglose Korrektur in einem Aufwärtstrend gehandelt hat und somit für Sie eine Kaufgelegenheit war und noch ist.

Nachdem der Mai nun begonnen hat, werfen wir erneut einen Blick auf das Geschehen an den Edelmetallmärkten, und um meine Prognose für Sie zu untermauern, stelle ich Ihnen gleich drei Signale vor, die für eine Gold-Rallye sprechen: 

 

Goldrallye-Signal Nummer eins: positive Konstellation der Momentum-Indikatoren 

Der folgende Chart zeigt Ihnen den Goldpreis pro Unze in US-$ und darunter einen Momentum-Indikator. Der Kursverlauf seit Ende Februar 2019 lässt jetzt eine Keilformation erkennen (blaue Linien rechts).

Das ist eine prinzipiell bullishe Formation, wenn sie – wie im vorliegenden Fall – im Rahmen eines übergeordneten Aufwärtstrends auftritt. 

 

Goldpreis pro Unze in $, Momentum-Oszillator, 2018 bis 2019

Quelle: Stockcharts.com

Positive Divergenzen (blaue Pfeile) kündigen häufig die Trendwende nach oben an. 

Der Momentum-Oszillator verstärkt die bullishe Botschaft dieses Kursverlaufs zusätzlich. Wie Sie sehen, notiert dieser Indikator deutlich über dem Tief, das er Anfang März 2019 erreicht hatte, obwohl der Goldpreis auf ein tieferes Tief gefallen ist. 

Diese positive Divergenz (blauer Pfeil rechts im Chart) ist ein bullishes Zeichen, da positive Divergenzen häufig einer Trendwende nach oben vorausgehen. 

Das Ergebnis ist eindeutig: Das Ende der Korrektur scheint tatsächlich nahe zu sein. Deshalb erwarte ich, dass die nächste Aufwärtswelle bei Gold etwa Mitte des Monats beginnen wird.

Wie Sie sehen, war das auch im Juli/August 2018 der Fall (blauer Pfeil links im Chart). Damals folgte ein sechsmonatiger Aufwärtstrend, in dessen Verlauf der Goldpreis um mehr als 15 Prozent gestiegen ist. 

Falls hier eine vergleichbare Bewegung beginnt, ergibt sich ein Kursziel von 1.465 $ – und damit der Ausbruch nach oben aus einer mehrjährigen Bodenformation. 

Ein solcher Anstieg, den ich in den kommenden Monaten erwarte, wäre aus charttechnischer Sicht von großer Bedeutung. Mehr dazu, sobald sich diese bullishe Prognose erfüllt hat. 

 

Goldrallye-Signal Nummer zwei: die bullishe Botschaft der Hedger 

Passend zu dieser sehr positiven technischen Analyse haben die Hedger in den vergangenen zwei Wochen sehr deutlich – und bullish – auf den jüngsten kleinen Kursrückgang reagiert.

Die Hedger sind die am besten informierten Marktteilnehmer. Deshalb sollten Sie deren Aktivitäten systematisch verfolgen, so wie ich es im Wochenupdate meines Börsenbriefes „Krisensicher Investieren“ für meine Leser tue.

Ganz konkret haben die Hedger ihre Short-Positionen (= Absicherungsgeschäfte an den Terminmärkten) in nur zwei Wochen um 75.413 Kontrakte verringert.

Das ist ein sehr deutliches Statement, das sogar noch an Bedeutung gewinnt, wenn man den Hintergrund kennt, vor dem sich diese Reduzierung abgespielt hat.

 

Goldrallye-Signal Nummer drei: Preismanipulation trifft auf Widerstand 

Am 16. April wurde an der Terminbörse für Gold wieder einmal ein offensichtlich absichtlich herbeigeführter Kursrückgang ausgelöst.

Dazu wurde in bekannter Manier eine sehr große unlimitierte Verkaufsorder am Terminmarkt zu einer Zeit geringer Liquidität platziert.

Die unverkennbare Absicht dieser Vorgehensweise besteht natürlich nicht darin, einen möglichst guten Verkaufspreis zu erzielen. Stattdessen soll auf diese Weise eine möglichst große Wirkung auf den Goldpreis erreicht werden.

Im vorliegenden Fall bestand die Absicht offenbar darin, den Kurs unter die im Chart in Rot eingezeichnete Trendlinie zu drücken, um Anschlussverkäufe über Stop-Loss-Orders auszulösen, die dann zu weiteren Kursrückgängen führen.

Wie Sie sehen, ist diese Rechnung nicht aufgegangen – weil die Hedger auf diesem Niveau mit Käufen zum Glattstellen ihrer Short-Positionen aktiv geworden sind. Ich interpretiere dieses Geschehen als ein weiteres sehr bullishes Signal für den Edelmetallsektor. 

 

Gewinne von 50 Prozent und mehr bei Goldminen realistisch

Wie Sie sehen, spricht vieles dafür, dass der Goldpreis seinen Aufwärtstrend schon bald wieder aufnehmen wird. Die hier nicht besprochenen Sentimentindikatoren befinden sich übrigens ebenfalls auf Niveaus, die eine Trendwende nach oben nahelegen.

Wenn meine Prognose eines Goldpreisanstiegs von mindestens 15 Prozent eintrifft, dann werden ausgewählte Minenaktien erheblich stärker steigen. Hier sind dann Gewinne von 50 Prozent und mehr sehr realistisch.

 

Lassen Sie sich diese Chancen nicht entgehen

Meine Favoriten unter den Goldminen, die ich in Kürze um einige weitere Werte ergänzen werde, erfahren Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren – jetzt 30 Tage kostenlos testen!

 

Bild: imago images/photothek