Warum so viele Menschen noch nicht reich geworden sind

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Es mag ironisch klingen, aber es gibt eine Vielzahl an Gründen, warum so viele Menschen reich sind und dort stehen, wo sie heute stehen. Hängt der persönliche finanzielle Reichtum damit zusammen in welcher Familie und in welchem sozialen Umfeld ich geboren worden bin? Hängt mein finanzielles Vermögen mit dem Bildungsstand und meiner Qualifikation zusammen? Wenn ich nur wenig Vermögen besitze, wie soll ich daraus denn überhaupt „mehr“ erwirtschaften? Haben reiche Menschen stets Vorteile gegenüber den weniger reichen Menschen? Was machen wenige  Menschen anders als die Masse der Menschen, dieses gilt es einmal zu erläutern. Fakt ist. Dass Steuern und Abgaben es einem nicht ermöglichen unter normalen Umständen „reich“ zu werden. Hierin besteht schon mal der erste Unterschied, was machen also bzgl. Steuern und Abgaben die „Reichen“ anders als die „Armen“.

Wir möchten ausnahmslos über legale und gesetzeskonforme Themen sprechen, alles andere findet hier keine Plattform. Man muss die Steuergesetze (auch wenn es einem vielleicht schwer fällt) als eine Art Regel verstehen und nicht versuchen „dagegen“ anzugehen. Interessant ist, dass sich der Staat aus den Regeln heraus stets bedient und sich das nimmt, was ihm nach den Regeln zusteht. Wie wäre es, wenn man selber das Zepter in der Hand nimmt und die Dinge kontrolliert, die der Staat sich nimmt und dass man sich legal und gewinnbringend für sich Steuergesetze zu Nutze macht?! Nach gut über der Hälfte des Arbeitslebens haben sowohl Angestellte und Selbständige kaum Vermögen zur Verfügung. Das vermeintliche Eigenheim gehört immer noch der Bank, alle Ausgaben sind zum Teil mühsam vom Nettogehalt bedient worden, Miete oder Eigenheimabtrag, Haushaltskasse, Urlaub, Versicherungen, Auto (wenn privat), Kindergarten, Schule u.v.m. Gehaltserhöhungen verpuffen im gleichen Atemzug wie sie erfolgt sind.

Die Lebensqualität und die Ansprüche wachsen parallel zu steigenden Einkommen, auch bei zwei Einkommen pro Haushalt. Steigende Lebenshaltungskosten sind eine treffende Begründung, aber auch der Konsum nimmt in unserer Gesellschaft einen enormen Stellenwert ein, um hiermit Befriedigungen zu erlangen und auch den anderen Mitmenschen zu zeigen “Hey, schaut her, mir geht es gut!“ Es gilt mehr denn je zu überprüfen, welche Werte besitze ich eigentlich? Dagegen, welche Schulden habe ich, inkl. Immobilien? Welche Einnahmen erziele ich monatlich oder im Jahr? Dazu gehören Gehälter aber auch Anlagen die Einnahmen hervorbringen, wie z.B. vermietete Immobilien, Aktien, Fonds o.ä. , also alles woraus eine Einkunft erzielt wird. 

Die größte Ausgabelast der Bevölkerung steht u.a. in der Steuerlast. Einsparungen sind also hier besonders wirkungsvoll. Denn wo soll in der Haushaltskasse groß angesetzt, d.h. eingespart werden? Wo kann ich heute noch Einsparzungen vornehmen, gestaltet sich ehrlich gesagt zum Teil schwierig. „Also ran an die Steuern“ könnte man nun sagen. Es existieren hervorragende Möglichkeiten in den Steuerspielregeln, wie man aus Kosten Vermögen aufbauen kann. Man muss sich „nur“ einmal damit beschäftigen und man sollte  auf diesen Gebieten spezialisierte Steuerprofis zu Rate ziehen. Die allermeisten Steuerberater sind hierfür weniger geeignet, das sie flächendeckend nur „verwaltend“  und nicht „beratend“ tätig sind. Die wenigen Vollprofis am Markt sind aber vorhanden und machen richtig Spaß in der Konzeptionierung und Umsetzung. Warum können so viele Verbraucher nicht Vermögen aufbauen und halten bzw. daraus eine Vermehrung durchführen? Man muss auf Konsum und Verschuldung in wertlose Bereiche verzichten. Das wollen und können viele Menschen einfach nicht mehr. Viele Verbraucher haben Überziehungskredite laufen und zahlen horrende Zinsen im Jahr dafür, sie haben also Zusatzbelastungen on top, anstatt Einnahmen aus aufbauendem Vermögen. Die Kredite werden mit neuen Krediten getilgt oder man schiebt sie vor sich her. Fazit: Intelligente Menschen investieren ihr Vermögen oder monatlichen freien Mittel in Anlagen, die wiederum eine Einnahme hervorbringen. Hieraus werden dann andere und vor allem weitere Investitionen getätigt, um über die Jahre und Jahrzehnte weiteres Vermögen  aufzubauen. Die Masse der Bevölkerung folgt nun aber den Lockrufen der Werbung und der Konsumindustrie. Hierin besteht das zweite große Problem bzw. die unüberwindbare Hürde, warum so viele Verbraucher sich keine finanzielle Zukunft aufbauen können. Investition statt überflüssigen Konsum.

Wenn, dann konsumiere nur Produkte und Lösungen, die eine monetäre Einnahme bringen und kaufe nicht Wegwerf- oder Modeartikel, die an Wert verlieren und keinerlei Einnahmen bringen. Zu guter Letzt kommt die Manipulation der Banken und Versicherungen zum Tragen. Wie soll ein halbwegs gescheites Vermögen mit Massenprodukten, die nachweislich tatsächlich kein Mensch braucht, mit Produkten aufgebaut werden, die die Nullzinspolitik abbilden bzw. Minizinsen beinhalten und vor allem komplett substanzlos sind?  Man kehre den Banken und Versicherern den Rücken, man beschäftige sich, anstatt niveaulose Fernsehshows zu inhalieren, mit seinem Geld und Vermögen und wie man „mehr daraus „für später aufbauen kann. Man berücksichtige Inflation, Bargeldverbote und Nullzinspolitik und man kommt zum Entschluss, dass Sachwerte die Geldwerte der genannten Institutionen schlagen. Über diese Wege in der Kombination schaffen es immer nur wenige Menschen der Masse voraus zu sein. Dabei kann es wirklich jeder für sich ausnahmslos umsetzen. 

Autor:

Thomas Hennings Geschäftsinhaber Sachwert-Center Bremen Bildquelle: privat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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