Gold bleibt meine erste Wahl – nächstes Ziel 1.950 US-Dollar

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Unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik – Gesetze werden nicht beachtet

Aus fundamentaler Sicht habe ich Gold auch hier in meinem Marktkommentar schon seit geraumer Zeit als ein absolutes Muss und Basisinvestment für jeden konservativen Anleger bezeichnet. Begründet habe ich diese Empfehlung mit der seit Jahren und weltweit völlig unseriösen und verantwortungslosen Geld- und Staatsschuldenpolitik.

Dabei habe ich die oftmals belächelte Prognose ausgesprochen, dass in der nächsten Krise endgültig alle Dämme brechen und keine Gesetze mehr beachtet würden. In genau dieser Situation befinden wir uns jetzt: Die Staatsschulden gehen weltweit durch die Decke, und finanziert werden sie durch das Heißlaufen der Gelddruckmaschinen.

 

Auf dem Weg zur Bruchstelle des Währungssystems

Ein Zurück von dem hier eingeschlagenen Weg wird es nicht geben. Auch daran habe ich mit dem Hinweis auf die Dynamik einer Interventionsspirale nie einen Zweifel gelassen. Die Summen, mit denen wir es jetzt zu tun haben, werden tatsächlich schon in Billionen Euro oder Dollar angegeben – Größenordnungen, die ich in meiner Jugend nur aus Berichten von der deutschen Hyperinflation von 1921 bis 1923 kannte.

Das symbiotische Zusammenspiel von Schulden machenden Politikern und Geld druckenden Zentralbankern wird wohl auch jetzt wieder dazu führen, dass wir die Bruchstelle des Währungssystems herausfinden werden. Doch dieses Mal wird es nicht nur einige wenige Länder betreffen, sondern die ganze Welt. Als strategisches Investment bleibt Gold deshalb meine erste Wahl.

 

Goldhausse erneut bestätigt – neues Allzeithoch in US-Dollar in Sicht

Seit Anfang des Jahres hat der Goldpreis in Dollar bereits um 14% zugelegt und in Euro um 18%. Seit Anfang 2019 beträgt das Plus 34% bzw. 42%. Trotzdem deutet immer noch alles darauf hin, dass wir uns erst in der Frühphase einer langfristigen Goldhausse befinden – während an den Aktienmärkten eine schwere Baisse begonnen hat, deren erste große Bearmarketrally sich jetzt dem Ende zuneigt. Doch das ist eine andere Geschichte, zu der Sie mehr in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren erfahren können.

Zurück zu Gold: Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, wurde die laufende Goldhausse aus charttechnischer Sicht gerade ein weiteres Mal bestätigt. Mit dem Anstieg über die im Chart eingezeichnete Widerstandslinie bei rund 1.700 $ pro Unze wurde nämlich ein neues Kaufsignal gegeben. Dessen kurzfristiges Kursziel befindet sich bei rund 1.950 $. Damit wird das Allzeithoch von 1.920 $ pro Unze, das am 09.06.2011 erreicht wurde, Geschichte. In den meisten anderen Währungen, darunter Euro, Pfund und Yen, ist der Goldpreis längst auf neue Rekordhochs gestiegen.

 

Goldpreis pro Unze in $, 2019 bis 2020

Quelle: StockCharts.com

Aus charttechnischer Sicht wurde der Aufwärtstrend durch den Anstieg über die Marke von 1.700 $ pro Unze ein weiteres Mal bestätigt.

 

Wichtige Entscheidung bei den Goldminenaktien

Bei den Goldminenaktien bahnt sich jetzt eine sehr wichtige Entscheidung an. Erstens befindet sich der von mir besonders beachtete Goldminen Index in der Nähe einer extrem wichtigen charttechnischen Marke. Ein Ausbruch nach oben würde ein massives langfristiges Kaufsignal erzeugen. Ich gehe davon aus, dass dieses sehr wichtige Ereignis in den kommenden Wochen stattfinden wird.

Zweitens deutet sich an den allgemeinen Aktienmärkten das Ende der Bearmarketrally an, die durch die gigantischen Rettungsprogramme von Regierungen und Zentralbanken ausgelöst wurde. Hier gilt es jetzt sehr genau darauf zu achten, wie sich die Minenaktien und andere fundamental attraktive Sektoren verhalten werden, wenn es an der Wall Street wieder abwärts geht.

Die kommenden Wochen versprechen also in mehrfacher Hinsicht extrem wichtig zu werden. Damit Sie weiterhin richtige Entscheidungen treffen, behalten wir das Geschehen für Sie im Auge. Informieren Sie sich auf höchstem Niveau mit Roland Leuschels und meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren – jetzt 30 Tage kostenlos testen.

 

 

Bild: Depositphotos.com/strelok