Online-Casinos unterstützen Suchtprävention mit sechsstelligen Beträgen

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Die Jagd nach dem großen Gewinn kann süchtig machen, keine Frage. Damit es gar nicht so weit kommt, und um die Betroffenen im Notfall zu begleiten, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein waches Auge auf das Geschehen. Früher waren es vor allem die Casinos und einarmige Banditen, an dem gezockt wurde, bis die Bank nichts mehr hergab. Heute sind Online-Casinos, wie NetBet Casino, rund um die Uhr bequem und diskret am heimischen Rechner zum Glückspiel einladen. Wem das nicht genug ist, kann sich sogar mobil über eine neuentwickelte App einloggen. So lässt sich am Laptop oder vom Handy aus in einer bunten Welt an nahezu unbegrenzten Spielmöglichkeiten zocken, was das Zeug hält. Der Vorteil kann aber auch zum Nachteil werden, denn es zwingen weder Ladenöffnungszeiten noch Erreichbarkeit einen suchtkranken Spieler, einmal eine Pause einzulegen, ob am Schreibtisch oder in der Straßenbahn – Glücksspiele zu spielen ist überall und jederzeit möglich. Natürlich lockt Fortuna mit teils riesigen Geldbeträgen und so mancher Glückspilz hat schon ein kleines Vermögen am virtuellen oder realen Roulette einheimsen können, gerade das Spiel mit der Chance macht ja den Reiz aus. Nur was ist, wenn Spieler die Kontrolle über ihren Spieltrieb verlieren?

Weil die Branche der Online-Casinos diese Gefahr erkannt hat und ihren Spielern gerne den Spaß am Spiel erhalten möchte, hat sie sich dem Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW) mit seinen darunter organisierten Spitzenverbänden angeschlossen, der sich schon länger mit der Problematik beschäftigt. Ein Casino, ob online oder an einem fixen Standort, ob in der Kneipe nebenan oder mit edlem Ambiente, hat schließlich keinerlei Interesse daran, dass das Angebot an prickelnd spannendem Freizeitvergnügen einen schlechten Ruf erlangt. Deshalb hat der Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft nun eine Fördersumme im sechsstelligen Bereich für die Info-Hotline der BZgA bereitgestellt. Mit den Geldern kann das Telefonangebot für die nächsten vier Jahre gesichert werden. Die Nummer des Hilfsdienstes ist auf jedem Automaten angebracht, in jedem Casino gut sichtbar ausgeschildert und auf jeder Online-Casino Website, sowie den Mobilangeboten zu finden.

Die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar um Hilfe für Spielsüchtige und Spielsuchtgefährdete bereit zu halten. So finden Anrufer nicht nur ein einfühlsames, offenes Ohr am anderen Ende der Leitung. Die Suchtberater sind umfassend und professionell ausgebildete Spezialisten im Umgang mit Sucht. Jeder Hilfesuchende bekommt umfassende Beratung in ein oder mehreren Gesprächen und bei Bedarf auch eine längerfristige Betreuung. Manche Spieler können sich erst dann zu einem Anruf durchringen, wenn es psychisch, sozial und finanziell gar nicht mehr weitergeht. Oftmals ist es schwierig, sich den Kontrollverlust einzugestehen. Dabei könnten sie sich und ihrem direkten Umfeld Einiges ersparen, würden sie früher um Hilfe anfragen. Um das komplizierte Gefüge, das zur Sucht geführt hat, zu entwirren, wird bei Bedarf und in Abstimmung mit dem Betroffenen auch das Umfeld, wie etwa die Familie mit in die Betreuung einbezogen. Dass die Hilfe auch wirklich angenommen wird, ankommt und wirkt, zeigen Tausende von Fallbeispielen. Die Gelder, die die Casinos spenden um dieses gut funktionierende Hilfsprogramm zu erhalten und auszubauen, sind also ein wichtiger Beitrag zur Gesunderhaltung der eigenen Kundschaft.

 

Bild: shawn_hempel/depositphotos

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