China könnte schweren Börsenschock auslösen – jetzt clever absichern!

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Fast schon seit Jahren kennen die Börsen nur eine Richtung. Wer noch nicht allzu lange als Anleger dabei ist, kennt weder eine scharfe Korrektur noch eine Baisse. Seit Monaten herrscht gespenstische Ruhe. Der V-DAX, das Angstbarometer der Investoren, liegt auf einem historisch niedrigen Niveau am Boden. Die Risikobereitschaft ist weiterhin ungebrochen, sichere Anlagen wie Edelmetalle sind völlig außer Mode gekommen.

Doch gerade jetzt sollte sich jeder Anleger Gedanken machen. Denn auch die längste Party ist irgendwann vorbei. Die US-Börsen befinden sich im neunten Jahr des Aufschwungs. Das ist nahezu die längste Phase mit steigenden Kursen, die es jemals gab. Auch der DAX befindet sich seit Jahren auf dem Weg nach oben. In den letzten 12 Monaten hat es keine nennenswerten Rückschläge gegeben. In den letzten Jahrzehnten gab es immer Phasen, in denen Anleger dachten, es könne ewig so weitergehen. Weil die Notenbanken angeblich das unendliche Wachstum erschaffen haben. Kurze Zeit später folgte dann die Ernüchterung.

Neben den vielen Faktoren, die zurzeit eher zur Vorsicht mahnen, kommen beunruhigende Meldungen aus China hinzu. Die Chinesen zocken am Aktienmarkt wie nie zuvor. Könnten dadurch eine Kettenreaktion auslösen. Merill Lynch hat errechnet, dass in China Aktien von fast 800 Milliarden Dollar als Sicherheiten hinterlegt sind. Um sich damit neue Aktien zu besorgen. Solange die Märkte stabil sind, ist alles o.k. Geht’s nach unten, werden die verpfändeten Aktien zwangsverkauft. Das setzt eine gefährliche Spirale in Gang und könnte zu einem Börsencrash führen.

Erst vor Kurzem hatte Goldman Sachs vor einer Überbewertung amerikanischer Techaktien gewarnt. Daraufhin kam es zu schweren Verwerfungen. Die Warnungen und Warnschüsse kommen also langsam näher.

Sicherlich kann die Rallye noch ein wenig anhalten. Geld ist weiterhin extrem billig. Alternativen gibt es kaum. Dennoch ist jetzt der Zeitpunkt, um an einen Ausstieg zu denken und sich dementsprechend zu positionieren. Zum Beispiel mit einem klassischen Put-Optionsschein. Mit einer mindestens einjährigen Restlaufzeit und einem Basispreis, der nicht allzu weit vom aktuellen Kursniveau entfernt ist. Auch der Kauf von realen Sachwerten ist mit Sicherheit kein schlechter Ansatz.

 

Bild: Circumnavi/depositphotos

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