Venezuela hat eigene Kryptowährung – Großbritannien will Regulierung

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Venezuela steht wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Die Inflation ist in schwindelerregende Höhen gestiegen, die Konjunktur befindet sich in einer Abwärtsspirale. Um der schweren Krise zu entkommen, bringt Venezuela jetzt eine eigene Kryptowährung auf den Markt. Hinter dem sogenannten Petro steckten die natürlichen Ressourcen des Landes wie beispielsweise Öl und sei eine Antwort auf die finanziellen Blockaden der USA. Wann genau der Petro eingeführt werden soll, ist noch unklar.

Unterdessen steigt die bekannteste Kryptowährung, der Bitcoin, auf immer neue Rekordstände. Hintergrund der jüngsten Rallye ist die Ankündigung der US-Terminbörse CME, mit dem Handel von Bitcoin-Futures am 18. Dezember zu starten. Damit wird institutionellen Anlegern ein Finanzprodukt an die Hand gegeben, mit dem sie erstmals auf Entwicklungen wetten und sich absichern können.

Unterdessen hat die britische Regierung angekündigt, den Handel mit Kryptowährungen staatlich kontrollieren zu wollen. Plattformen sollen künftig auch den Regeln zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung unterliegen.

 

Bild: spaxiax/depositphotos

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