Deutsche Bank warnt vor dem Ende des Papiergeldes

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Seit 1971 haben wir das derzeitige Geldsystem, das auch Fiat-Geldsystem genannt wird. Der Begriff Fiat-Geld ist abgeleitet aus dem lateinischen und bedeutet „es werde“. Für viele wird dieses Papiergeld früher oder später in sich zusammenfallen. Denn es ist durch nichts gedeckt. Das System funktioniert in den Augen der Kritiker nur, weil ihm die meisten noch vertrauen. Das Geld als Tauschmittel seine Funktion auch morgen und übermorgen noch behält.

Deutsche Bank warnt jetzt vor dem Ende des Papiergeldes. Die Welt müsse sich nach einer Alternative umschauen, schreiben die Banker in einer aktuellen Studie. Das System werde bereits in der kommenden Dekade den ultimativen Test erleben und funktioniere derzeit nur, weil es sich in einer historischen Ausnahmesituation befinde. Nur der Globalisierung und dem wirtschaftlichen Aufstieg Chinas sei es zu verdanken, dass es seit Langem keine nennenswerte Inflation gegeben habe. Dadurch konnten die Notenbanken und die Regierungen die Welt mit billigem Geld fluten und so jede Krise im Keim ersticken. Diese Ausnahmesituation könne aber bald auslaufen. Dann würde es zu einer Inflation kommen, die zu steigenden Zinsen führen müsste. Das sei aber unrealistisch angesichts der enormen Verschuldung. Letztendlich würde das Vertrauen in die Währungen sinken und könnte zu einem Ende des Fiat-Geldes führen.

 

Bild: Depositphotos/selensergen.jpg

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