4 Tipps für eine erfolgreiche Goldanlage

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Sicherlich gehört Gold in jedes breit aufgestellte Depot. Als Schutz gegen Krisen und Inflation. Beim Investment in das Edelmetall können Anleger aber gravierende Fahler machen. Hier sind ein paar Tipps:

 

Die richtige Form wählen

Am besten eignen sich klassische Barren, die es in unterschiedlichen Größen gibt. Die kleinste Größe beginnt bereits bei einem Gramm und kostet je nach Marktpreis derzeit rund 45 Euro. Danach gehen die Stückelungen weiter mit 2,5 Gramm, 5 Gramm, 10 Gramm und 20 Gramm. Selbst für den kleineren Geldbeutel gibt es deshalb Gold als Geldanlage. Wer auf Goldmünzen steht, sollte sich die bekanntesten Münzen ins Depot legen. Dazu gehören der südafrikanische Krügerrand und der kanadische Maple Leaf.

 

Den richtigen Lagerort wählen

Wer physisches Gold kauft, braucht den passenden Ort um es vor Diebstahl und anderen Zugriffen zu schützen. Kleinere Mengen lassen durchaus zu Hause „verstecken“ oder im eigenen Tresor lagern. Wer es sicherer möchte, mietet sich ein Schließfach. Bei einer deutschen Bank. Diese Variante ist allerdings nichts für große Pessimisten, die davon ausgehen, dass das Finanzsystem am Abgrund steht. Denn im allerschlimmsten Fall kann der Staat auf Schließfächer zugreifen und deren Inhalte beschlagnahmen. Wer die ganz sichere Variante haben möchte, mietet sich ein Schließfach in Lichtenstein oder in der Schweiz.

 

Günstig und sicher einkaufen

Physisches Gold sollte man nur bei großen und bekannten Händlern kaufen. Zu den bekannteren gehören Degussa und Pro Aurum. Nahezu allen großen Händler haben Filialen, in denen Gold direkt gekauft und abgeholt werden kann. Bis zu einer Grenze von 14.999 Euro braucht sich der Käufer nicht auszuweisen. Das Edelmetall kann somit anonym erworben werden. Auch bei Edelmetallhändlern gibt es zum Teil deutliche Preisunterschiede. Auf den Internetseiten der Händler lassen sich die Preise sehr schön vergleichen.

 

Keine zu großen Erwartungen haben

Gold ist kein Spekulationsobjekt mit dem sich in kurzer Zeit hohe Gewinne erzielen lassen. Wer das möchte, sollte eine andere Anlageklasse wählen. Gold sollte der Anleger kaufen, und liegen lassen. Auch bei Gold kann es durchaus zu empfindlichen Verlusten kommen. Die Lagerung kostet meistens Geld und mit Gold werden keine laufenden Erträge generiert wie zum Beispiel mit Dividenden. Gold sollte deshalb als Depotbeimischung gesehen werden. Wie groß der Anteil am Gesamtdepot ist, muss jeder Anleger selbst entscheiden.

 

Bild: BrianAJackson/depositphotos

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